Drei spannende Tage voller neuer Eindrücke, praktischer Erfahrungen und interessanter Gespräche liegen hinter unseren Jugendlichen des 8. Jahrgangs der Sankt Mauritius-Sekundarschule. Im Rahmen der Berufsorientierungstage besuchten die Klassen eine Vielzahl verschiedener Unternehmen und Einrichtungen aus der Region. Dabei stand eine große Bandbreite auf dem Programm: Es wurden zahlreiche Betriebe aus verschiedensten Bereichen und Branchen besucht, um unterschiedlichste Ausbildungsberufe kennenzulernen und umfassende erste Einblicke in die reale Arbeitswelt zu erhalten.
Einer der Bereiche, in dem die Jugendlichen besonders spannende Eindrücke sammeln konnten, war auch der MINT-Sektor – also Mathematik, Informatik, Naturwissenschaften und Technik. Zu den besuchten Betrieben hierbei gehörten unter anderem die Stadtwirtschaft Halle, BMW sowie das Unternehmen KSB. Dabei lernten die Schüler:innen nicht nur die Unternehmen selbst kennen, sondern erhielten einen direkten Eindruck davon, wie vielfältig moderne Ausbildungsberufe heute sind. Auch der direkte Austausch mit aktuellen Auszubildenden und erfahrenen Ausbilder:innen half dabei, offene Fragen auf Augenhöhe zu klären und Hemmschwellen abzubauen.
Ein besonderes Highlight war der Besuch beim ausgezeichneten Ausbildungsbetrieb KSB. Dort bekamen sie spannende Einblicke in technische und handwerkliche Berufe. Vorgestellt wurden unter anderem die Ausbildungsberufe:
- Zerspanungsmechaniker/in
- Elektroniker/in für Betriebstechnik
- Industriemechaniker/in
- Mechatroniker/in
Die Jugendlichen konnten erleben, wie moderne Maschinen arbeiten, welche technischen Fähigkeiten in den Berufen gefragt sind und wie abwechslungsreich die Aufgaben im Arbeitsalltag sind. Besonders beeindruckend war für viele die Verbindung aus Technik, Präzision und Teamarbeit. Und dann wurde es auch noch ganz praktisch:
Die Schüler:innen erhielten die großartige Möglichkeit, mit bereitgestellten Werkzeugen und Bauteilen eigenständig eine Schwinge zusammenzubauen. So konnten sie selbst handwerklich tätig werden und am eigenen Leib erfahren, wie präzises Arbeiten und technisches Verständnis in der Praxis zusammenspielen. Der Stolz über das selbst gefertigte Werkstück war vielen am Ende des Tages deutlich anzusehen.
Die Berufsorientierungstage zeigten eindrucksvoll, wie wichtig praktische handwerkliche Fähigkeiten und technisches Know-how für die berufliche Zukunft sind. Durch den direkten Kontakt mit den Unternehmen konnten viele neue Interessen geweckt, versteckte Talente entdeckt und ganz konkrete Perspektiven für die spätere Berufswahl oder kommende Schulpraktika eröffnet werden. In den nächsten Wochen werden diese wertvollen Eindrücke nun gemeinsam im Unterricht reflektiert.
Ein herzliches Dankeschön gilt allen beteiligten Unternehmen, Mitarbeiter:innen und Partnern, die unseren Schüler:innen diese wertvollen, praxisnahen und inspirierenden Einblicke ermöglicht haben!
André Adam