Los ging es am Leipziger Turm. Dort erwartete uns ein Guide, der den Schüler:innen spannende Einblicke in die Geschichte der Stadtmauern und ihrer Türme gab. Während wir den Turm bestiegen, erfuhren wir einiges Spannende über das Leben in einer mittelalterlichen Stadt und welche Verpflichtungen damit verbunden waren. Danach führte unser Weg entlang des letzten erhaltenen Stadtmauerstücks zum Stadtmuseum. Im Museum angekommen, konnten die Kinder dann selbst einen Blick in die Vergangenheit werfen und sehen, wie Halle vor vielen Jahren aussah und wie sich die Stadt von damals bis heute entwickelt und vor allem vergrößert hat.
Ein besonderes Highlight wartete zum Abschluss auf uns: der Aufstieg auf die Hausmannstürme. Auch hier hatte unser Guide Informationen und Geschichten parat. So erfuhren wir unter anderem, warum es eigentlich vier Türme gibt und warum es früher sogar eine Schaukel auf einem der Türme gab. Da der Türmer – auch Hausmann genannt – damals mit seiner ganzen Familie hoch oben über der Stadt lebte und arbeitete, war die Schaukel als Spielmöglichkeit für seine Kinder angebracht worden.Aber nicht nur die Geschichte war hier oben spannend für die Kinder. Der Ausblick von ganz oben war für einige Kinder eine ganz neue Erfahrung:
„Man hat das Gefühl, ein Vogel zu sein, wenn man die kleinen Menschen da unten sieht.“ „Ich kann über ganz Halle und noch weiter gucken.“ So einige Aussagen von Schüler:innen aus der Klasse.
Der Ausflug war für die Klasse eine gelungene Mischung aus etwas Geschichte, vielen spannenden Entdeckungen und besonderen Eindrücken.